SV Hebel
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des SV Hebel

Geschichte

Auf unsere Geschichte sind wir stolz. Die Gründung des Schützenvereins Hebel erfolgte am 15.Oktober 1965 in der Gastwirtschaft Meyfarth. Von den 11 Gründungsmitgliedern wurde Karl-Heinz Danz zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Gastwirt des Lokals stellte seinen Saal zum Schießen mit Luftgewehren zur Verfügung. Von den ersten eingenommenen Beiträgen und Spenden wurden 2 Luftgewehre und 5 Scheibenzuganlagen gekauft, sodass mit dem Schießbetrieb begonnen werden konnte. Ein halbes Jahr später wurden bereits die ersten Freundschaftskämpfe mit Nachbarvereinen ausgetragen. Motiviert von den hierbei erzielten Ergebnissen und einem weiteren Zuwachs von aktiven Schützen, war der Verein in der Lage, im Herbst 1966 eine Mannschaft zur Teilnahme an den Rundenwettkämpfen zu stellen. Schon  im Gründungsjahr wurde ein Preisschießen durchgeführt und gleichzeitig der erste Vereinsmeister ermittelt. Die ständig steigende Mitgliederzahl hat dazu geführt, dass in den darauffolgenden Jahren mit mehreren Mannschaften und Erfolg an den Schießwettbewerben teilgenommen werden konnte. Im Lauf der Zeit wurde der Wunsch geäußert, auch das Kleinkaliberschießen ins Schießprogramm aufzunehmen. Ein geeignetes Gelände wurde sehr bald in der ehemaligen Lehmgrube an der Straße nach Lendorf gefunden. Mit geringen Zuschüssen, in einer Bauzeit von 3 Jahren, wurde das Vorhaben in Eigenleistung der Mitglieder vollendet, sodass das 10 jährige Jubiläum bereits in den neuen Räumen gefeiert werden konnte. Die Einweihung des KK-Schießstandes erfolgte anlässlich einer Schießwoche im Sommer 1977.Seit dieser Zeit nimmt der Verein  an den Rundenwettkämpfen mit Standardgewehr teil. Da die bisher genutzten Räumlichkeiten für das Luftgewehrschießen  in der ehemaligen Gastwirtschaft Meyfarth vom Eigentümer selbst gebraucht wurden, musste sich der Verein nach anderen Räumlichkeiten umsehen. Da das ehemalige Raiffeisenlager in Hebel zum Verkauf stand, bot sich hier die einmalige Gelegenheit, das Gebäude zu erwerben. Mit finanziellen Mitteln von Land, Kreis und Gemeinde, und vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder wurde das Gebäude in einen modernen Schießstand mit 8 Anlagen umgebaut und am 15. März 1978 bereits in Betrieb genommen. Der Bau des KK-Schießstandes und der Erwerb des neuen Vereinsheimes gaben dem Verein neue Impulse und führten zur verstärkten und erfolgreichen Jugendarbeit. Der Erfolg beim Schießsport blieb nicht aus; Kreis-, Gau- und Landesmeistertitel  in der Einzel- und Mannschaftswertung wurden errungen. Die Leistungen stiegen bis zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Im Jahr 1980 feierte der Verein sein 15jähriges Bestehen mit einem Kreisschützenfest. Es wurde ein voller Erfolg. An den Schießwettbewerben nahmen fast alle Vereine des Schützenkreises teil. Auch Vereine außerhalb des Kreises nahmen die Gelegenheit war, bei uns mitzuschießen. So konnten wir am Sonntag beim großen Festzug mit über 800 Teilnehmern der Öffentlichkeit auch gleich unsere neue Fahne präsentieren, die noch gerade rechtzeitig zum Schützenfest angeschafft worden war. Die Anschaffung der Fahne wurde ausschließlich aus Spenden der Vereinsmitglieder finanziert. Die neu erworbenen Räumlichkeiten gaben dem Verein aber auch andere Impulse. Am KK-Schießstand wurden Einrichtungen geschaffen, die einer Nutzung für gesellschaftliche Zwecke im Sommer jederzeit gerecht werden. Es wurden ein neuer Maschinenraum und neue Toilettenanlagen in Eigenleistung erstellt. Durch die idyllische Lage und den rustikalen Charakter (Strom mit Aggregat, Wasser aus Containern)ist der KK-Stand ein herrliches Stück Erde. Die Räumlichkeiten im Vereinsheim an der Falkenberger-Straße wurden im Laufe der Jahre so ausgebaut, und eingerichtet, dass eine Nutzung für Versammlungen, Veranstaltungen und Familienfeiern bis zu 120 Personen möglich ist. Viele Jahre wurde die Einrichtung von den örtlichen Vereinen und Bürgern genutzt. Die Unterhaltung und Pflege der Räumlichkeiten führte zu einem stärkeren Engagement der Schützenfrauen. Können sie doch jetzt mit ihren Männern zusammen ins Vereinsheim gehen und aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen. Um das Interesse der Frauen zu fördern, wurden ab 1980 die Regularien zum Königsschießen geändert. Seit dieser Zeit  werden jährlich ein Schützenkönig und eine Schützenkönigin mit Gefolge ausgeschossen. Alle Schützenfrauen können am Königsschießen teilnehmen. Wer allerdings einen Titel erringt, muss Mitglied im Verein werden (mit vergünstigten Beiträgen). Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte  war das 25jährige Jubiläum des Vereins, verbunden mit dem Kreisschützenfest 1990 des Schützenkreises 32 Fritzlar-Homberg. Es war ein großes Fest mit einem umfangreichen  Festprogramm welches über 4 Tage ging. Viele Besucher folgten der Einladung, und man kann sagen das Fest war ein voller Erfolg.  Seit 1989 pflegen wir eine Freundschaft mit dem Schützenverein Hachmühlen (bei Hameln). Im Mai 1999 bestand diese Verbindung 10 Jahre. Die Schützenbrüder und Schützenschwestern aus Hachmühlen statteten uns einen Besuch ab. Es wurde ein Vergleichsschießen mit gemütlichem Beisammensein durchgeführt. Der Schützenverein Hebel stellt ein wichtiges Bindeglied im Rahmen des Dorflebens und der Hebeler Vereine dar. Seit nunmehr 35 Jahren haben es die Schützen verstanden, das kulturelle und gesellige Leben in Hebel mit zu gestalten und die schönen alten Bräuche des Schützentums  zu bewahren. Der alljährlich stattfindende Königsball  ist festlicher Höhepunkt des Dorfes. Zu dieser Veranstaltung besuchen uns auch die befreundeten Schützenvereine aus Neuenhain, Römersberg, Unshausen und Wabern. In der Osterwoche führen wir ein Ostereierschießen durch. Diese Veranstaltung  erfreut sich großer Beliebtheit. Sie verbindet sportliches Schießen mit Spaß an Ostereiern. 35 Jahre Schützenverein Hebel dokumentieren nicht nur eine Fülle von Treue, Kameradschaft und Disziplin, sondern auch Ausdauer, Gemeinschaftssinn und Opferbereitschaft. Eigenschaften die in der heutigen schnelllebigen Zeit sehr selten und daher kostbar geworden sind. Diese Merkmale sieht man besonders beim Bau und der ständigen Unterhaltung des Schießstandes und des Vereinsheimes. Diese Arbeiten müssen ausschließlich ein Eigenleistungen ausgeführt werden. Ein bewegtes Vereinsleben mit Höhen und Tiefen prägten den Verein. Die errungenen Erfolge legen Zeugnis für ein intaktes Vereinsleben. Modernes Engagement in der Vereinsführung sowie sinnvolle Breiten- und  Nachwuchsarbeit verdienen besonders erwähnt zu werden. Seit 35 Jahren wird in Hebel erfolgreich Schießsport betrieben. Die Teilnahme an Kreis-, Gau- und Landesmeisterschaften gehört mit zum Vereinsleben. Wir schießen heute  mit 3 KK-Mannschaften und 4 Luftgewehrmannschaften. Leider gehört heute der größte Teil unserer Mannschaften  zur Altersklasse. Viele unserer Schützen haben den Ort aus beruflichen oder familiären Gründen verlassen und sind damit für unseren Verein verloren gegangen. Wie alle Vereine hat auch der Schützenverein Hebel Nachwuchssorgen. Das Freizeitangebot in unserer Zeit ist sehr groß, und die Vereine haben es schwer junge Leute zu binden. Trotzdem wollen wir uns nicht entmutigen lassen und weiterhin um Nachwuchs werben. Der Verein ist eine große Schützenfamilie. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.

 

 

 

 

Schützenverein Hebel 1965 e.V.  | schuetzenvereinhebel@gmx.info
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